Werbeagenturen vermarkten fettiges Essen – Allgemeine Infos
Friday, December 3rd, 2010Es ist nicht nur das Fastfood der Restaurantketten (es gibt auch billigere als BK, McD, KFC und PH, nur sind die in D nicht bekannt), sondern gerade auch der billige Fertiggerichte-Müll (z.B. “TV-Dinner”) aus den Supermärkten. Das Zeug strotzt nur so vor Chemie, Satt- und Dickmachern. Wichtig sind hierbei nur zwei Dinge: hauptsächlich billig und sie machen satt. Ein anderes Beispiel für schlechte Ernährung und vorprogrammierte Fettleibigkeit von klein auf: DAS Standard-Pausenbrot für Kinder ist das “Peanutbutter-and-Jelly-Sandwich”. Schnell zubereitet (bei den Amis muß ja alles schnell gehen) und voll die Kalorienbombe: labberiges Weißbrot, fette Erdnussbutter und pappig süße Marmelade. Und weil die Zutaten – wie viele GRUND-Nahrungsmittel in den USA – billig sind, muss das Zeugs auch zuhause oft als Ersatzmahlzeit (resp. “Arme-Leute-Essen”) herhalten. Oder nimm´ nur mal die bei uns so großartig beworbene Tiefkühl-Pizza “American Style” (oder den Müll von Pizza-Hut). Der Teig (Dickmacher!) ist mindestens 3-4x so dick wie bei der in D eher bevorzugten “italienischen” Pizza, aber in den USA (wie der Name sagt) eben der Standard. Der Ordnung halber muß man anmerken, daß dieser – von den Vorpostern angesprochene Grund (Fastfood) – nur EIN Teil der Faktoren ist, die Ursache für diese überdurchschnittliche Fettleibigkeit in den USA sind. Ein anderer Teil ist natürlich die Vermarktung. Werbeagenturen sind nonstop am Werben für neue Burger und ähnliche Produkte. Diese Werbeagenturen werden auch sehr gut bezahlt, sodass es eine Win-Win-Lose Situation ist. Win für die Werbeagenturen, Win für die Fastfoodrestaurants, und Lose für die amerikanische Bevölkerung. Die Werbeagenturen kann man nun nicht wirklich dafür verantwortlich machen – eher sollte man meiner Meinung nach bei den Fastfoodkonzernen beginnen. Fettfreies Essen anbieten, dann können die Werbeagenturen auch gerne vermarkten – eine Win-Win-Win Situation.